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Wertstoffabscheidung aus überkritischen Fluiden durch ein Nanofiltrationsverfahren
Antragsteller
Professor Dr.-Ing. Georg Härtel
Fachliche Zuordnung
Chemische und Thermische Verfahrenstechnik
Förderung
Förderung von 1997 bis 2003
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5384001
In diesem Forschungsvorhaben soll die Übertragbarkeit des bei der Behandlung wässriger Lösungen durch Nanofiltration bestehenden Kenntnisstandes auf Stoffgemische in überkritischen Lösemitteln und damit der Themenbereich "Abscheidung aus der überkritischen Fluidphase" des Schwerpunktprogramms bearbeitet werden. Ziel des Projektes ist es, die Realisierbarkeit einer neuen Verfahrensvariante zur membrangestützten Abscheidung gelöster Stoffe aus überkritischen Gasen zu beurteilen. Einen wichtigen Aspekt stellt die energetisch vorteilhafte Separierung des Lösemittels ohne Durchlaufen eines Phasenüberganges oder eines Temperaturprofils dar. Durch Bestimmung der molekularen Trenngrenze der in überkritischen Gasen eingesetzten Membranen sollen Erkenntnisse über den transmembranen Stofftransport sowie die an der Membran auftretenden Transporthemmmungen gewonnen werden.Im Rahmen des Antrages gilt es, die Wechselwirkung zwischen einem überkritischen Fluid mit den darin enthaltenen Begleitstoffen und verschiedenen Membranmaterialien in Abhängigkeit von Parametern wie Druck, Temperatur und Gemischzusammmensetzung zu erfassen. Zur Anwendung gelangen überkritische Lösemittel wie Kohlendioxid, Distickstoffoxid, Propan und Butan sowie Lösevermittler, wie sie bei Hochdruckverfahren üblich sind.
DFG-Verfahren
Schwerpunktprogramme