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Murine cytomegalovirus infection of immune regulatory liver sinusoidal endothelial cells as a mechanism to promote viral persistence

Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2002 bis 2005
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5389625
 
Das Cytomegalie-Virus kontrolliert die Immunantwort des Wirtes auf verschiedenen Ebenen, um eine Koexistenz zu ermöglichen. Neben der Expression immun-modulatorischer Faktoren und der Etablierung von Latenz scheint die Infektion immun-privilegierter Organe an der Persistenz des Virus beteiligt zu sein. Die sinusoidalen Endothelzellen der Leber (LSEC) spielen eine zentrale Rolle sowohl in der Elimination von Makromolekülen und Pathogenen aus dem Blutstrom als auch in der Kontrolle von lokalen und systemischen Immunantworten. LSEC induzieren Immuntoleranz gegenüber Antigenen, die sie aus dem Blut aufnehmen, und machen die Leber zusammen mit anderen Mechanismen der Toleranz-Induktion zu einem immun-privilegierten Organ. Wir haben experimentelle Evidenz, dass murine LSEC permissiv für die Infektion mit murinem Cytomeglie-Virus (MCMV) sind und dass die MHC Klasse I restringierte Antigen-Präsentation für CD8+ T Zellen in infizierten LSEC erhalten bleibt. In diesem Antrag sollen folgende Ziele verfolgt werden: (i) Charakterisierung der molekularen Mechanismen, die MHC Klasse I restringierte Antigen-Präsentation in MCMV-infizierten LSEC im Vergleich mit anderen antigen-präsentierenden Zellen kontrollieren. (ii) Einfluß der Infektion von LSEC und damit der Präsentation viraler Antigene durch LSEC auf die virus-spezifische Immunantwort (Induktion von Immuntoleranz). Folgen für die Persistenz von MCMV. (iii) Auswirkung der Infektion von LSEC durch MCMV: Persistenz des Virus in LSEC und zell-zell-vermittelte Infektion von Leukozyten, die die Leber passieren.
DFG-Verfahren Schwerpunktprogramme
 
 

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