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Supramolekulare DNA-Chromophor-Architekturen mit optoelektronischer Funktion
Fachliche Zuordnung
Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Biologische und Biomimetische Chemie
Biologische und Biomimetische Chemie
Förderung
Förderung von 2016 bis 2020
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 324620768
Im Rahmen dieses Projektes soll DNA als supramolekulares Grundgerüst dienen und chromophormodifizierte Nucleosidbausteine zum Aufbau von nicht-kovalenten, hierarchisch geordneten DNA-Architekturen verwendet werden, um optoelektronische Eigenschaften zu erzielen, wie sie für die Lichtsammlung in wichtigen funktionalen Pi-Systemen, konkret in diesem Projekt Solarzellen, erforderlich sind. Die zugrundeliegende DNA-Architektur spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil sie über Abstand und Sequenz den Fluss der Ladungsträger dirigiert. Die besondere Bedeutung dieses Projektes im Sinne der Grundlagenforschung liegt dabei in der wissenschaftlichen Erkenntniskette von den einzelnen Chromophoren über die DNA-basierten Architekturen zu selbstassoziierenden Materialien, um das Potential der DNA als supramolekularer Strukturbildner herauszuarbeiten. Ferner werden fundamentale Erkenntnisse über den Ladungstransport und die photovoltaischen Eigenschaften dieser DNA-basierten, licht-absorbierenden Architekturen erarbeitet.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen