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Rasterkraftmikroskop AFM
Fachliche Zuordnung
Materialwissenschaft
Förderung
Förderung in 2011
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 184547633
Im Institut für Materialwissenschaft werden vielfältige funktionale Werkstoffe hergestellt, untersucht und zum Teil in technische Prototypen überführt. Klassische Expertise herrscht zu oxidischen Funktionskeramiken (Ferroelektrika, Piezoelektrika, Multiferroika, Dielektrika). Ihre Charakterisierung auf der Nanometerskala ist ein wesentliches Element zum Verständnis der Materialeigenschaften. Nanodevices und Nanokomposite sollen in den nächsten Jahren mit dem Ziel neuer Funktionalitäten entwickelt werden (bleifreie Piezoelektrika, Relaxoren, multiferroische Komposite, organisch-anorganische Komposite). Um die Wechselwirkungen auf der Nanometerskala zu verstehen, ist ein lokal messendes Gerät zur funktionalen Charakterisierung notwendig, das quasi nur ein SPM (mit PFM, MFM und SNOM-Zusätzen) leisten kann. Neben diesem klassischen Arbeitsfeld werden derzeit Nanokomposite aus, teilweise strukturierten, Kohlenstoff-Nanoröhren bzw. Nanopartikeln höchster Dielektrizitätszahl und organischen Farbstoffen entwickelt. Ziel ist die Effizienzsteigerung organischer Solarzellen. Hier ist insbesondere die zerstörungsfreie Charakterisierung der Halbzeuge (Morphologie, elektrische, optische, mechanische Eigenschaften auf der Nanometerskala) entscheidend für die Erstellung funktionaler Devices.
DFG-Verfahren
Forschungsgroßgeräte
Gerätegruppe
5091 Rasterkraft-Mikroskope
Antragstellende Institution
Universität Duisburg-Essen